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Träume des Lebens

Ich saß am Meer.
Es war kühl geworden.
Die Sonne war verschwunden
hinter den Wolken.
Ich hatte Musik in den Ohren.
Leiste summte ich die mir
bekannten Melodien mit.
Ich nahm ihn nicht wahr,
den Schatten hinter mir.
Dann saß sie neben mir.
Die Frau.
Sie saß einfach da und streckte
die Beine aus.
Unschlüssig, was zu tun sei,
lächelte ich sie an.
Sie lächelte mit einem warmen
Lächeln zurück.
Ihre Augen gefielen mir.
Sie hatten eine interessante Farbe.
Ich nahm die Stöpsel aus meinen Ohren.
Hatte sie etwas zu sagen ?
Scheinbar beiläufig erwähnte ich
die untergehende Sonne.
Sie sah mich an, lächelte nur.
Sie schien versunken in ihren
eigenen Gedanken.
Tief, tief versunken.
Für mich unerreichbar.
Vorsichtig beobachtete ich sie
aus dem Augenwinkel.
Starr sah sie gerade aus.
Einfach nur auf's Meer.
Was sah sie ?
War es etwas, was ich nicht sehen konnte ?
Ich folgte ihrem Blick.
Doch da war nichts.
Nichts als die Weite des Meeres.
Stille.
Sollte ich einfach aufstehen und gehen ?
Nein, irgendetwas hielt mich zurück.
Dann unterbrach sie die Stille.
Den Blick immer noch auf's Meer
gerichtet fragte sie mich, ob ich Träume habe.
Ich bejahte das, war mir nicht sicher,
ob sie Genaueres wissen wollte.
So fragte ich sie einfach, ob sie denn Träume habe.
Sie antwortete nicht direkt.
Erst eine Weile später nickte sie.
Träume habe sie, ja.
Sie schien durcheinander.
Sie fragte mich,
was ich von dem Satz
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum" halte.
Ich dachte eine Weile nach.
Diesen Satz hatte ich vorher nie gehört.
Aber ich fand ihn gut, ein gutes Motto.
Das sagte ich ihr. Dass es wichtig wäre,
zu versuchen, seine Träume zu verwirklichen.
Ich fragte sie, ob sie einen großen Traum habe.
Sie sah mich an. Das erste Mal,
dass sie mich wirklich ansah.
Mir kam es vor, als habe sie erst da realisiert,
dass ich anwesend war.
Dann blickte sie auf einmal zu Boden.
Unsicher wendete auch ich den Blick ab.
Sie sah wieder auf's Meer.
Dann sagte sie flüsternd,
sie habe einen sehr großen Traum.
Weiter nichts.
Sollte ich weiter fragen ?
Nein, scheinbar wollte sie nicht darüber reden.
So sprach ich ihr Mut zu, riet ihr,
alles zu tun, dass sie ihn erreichen könne.
Sprach ihr gut zu.
Ich glaubte an sie.
Und an ihren Traum, von dem ich nicht wusste.
In diesem Moment wollte ich,
dass sie es schafft.
Was auch immer es war.
Nach einem Augenblick stand sie auf und ging.
So still wie sie kam, ging sie wieder.
Auch ich machte mich auf den Weg.
Abends dachte ich noch lange nach.
Ich lag im Bett, konnte nicht schlafen.
Ich dachte an diese Frau.
An den Ausdruck in ihren Augen.
Was wollte sie mir sagen ?
Wollte sie mir überhaupt irgendwas sagen ?
Was hatte das mit den Träumen auf sich ?
Mit dem Gedanken an diese Frau
vom Strand schlief ich ein.
Am nächsten Morgen weckte mich meine Mutter.
Anstatt mir einen guten Morgen zu wünschen,
fragte sie, wo ich den Abend vorher war.
Ich antwortete, dass ich beim Strand gesessen hätte,
einfach der Ruhe halber.
Und um ein wenig nachzudenken.
Wann ich nach Hause gekommen wäre,
wollte sie wissen.
Ich beantwortete ihr auch das und
wurde unruhig.
Was war denn los ?
Sowas interessierte sie doch sonst nicht!
Dann sagte sie mir, was los war.
Am gestrigen Abend sei eine Frau ertrunken.
Im Meer.
Am Strand hatte man Alkoholflaschen gefunden,
alle geleert.
Eine Packung Tabletten,
ebenfalls leer.
Und einen Zettel auf dem stand:
"Es heißt 'Träume nicht dein Leben,
leben deinen Traum'.
Ich habe es geschafft, meinen Traum verwirklicht.
Ich habe das Leben endlich verlassen..."
3.9.06 20:03


Manchmal...

Manchmal sitze ich am Fenster.
Alleine.
Ich sehe hinaus.
Mein Blick schweift suchen duch die Dunkelheit.
Suchend wonach ?

Manchmal laufe ich umher.
Hier hin,
da hin.
Drehe mich nach rechts,
drehe mich nach links.
Schaue auch nach hinten.
Ist da wer ?

Manchmal sitzen wir beisammen.
Du und ich.
Du erzählst,
ich höre genau hin.
Versuche zu verstehen.
Doch ich begreife kein Wort.

Manchmal laufe ich neben dir.
Meine Hand in deiner.
Ich schweige,
du redest von Liebe.
Doch deine Stimme ist so kalt.

Manchmal spüre ich dich.
Du stehst direkt neben mir.
Ich berühre dich.
Und greife ins Nichts.

Manchmal schließe ich die Augen,
aus Furcht vor dir.
Kann nicht hinein sehen,
in deine Augen.
Sie sind leer.

Manchmal fällt ein Tropfen.
Aus einem werden mehr und mehr.
Ich kann sie nicht zurück halten.
Die Tränen.

Manchmal hasse ich dich.
Bist doch du es,
um den ich weine...
2.9.06 20:49


Frei sein ?

...ich möchte doch nur frei sein...
Geht das eigentlich ?
"Frei sein" ?
Ist das möglich ?
Kann man ernsthaft frei sein von allem ?!
Sich jeglicher Verantwortung entziehen ?
Einfach alles mal stehen und liegen lassen ?
Sich fallen lassen ?
Nein.
Ich denke nicht.
Aber was bedeutet eigentlich Freiheit;
"frei sein" ?
Ist es nicht eigentlich unerreichbar ?
Und deswegen so gewünscht ?
Inhaftierte haben das Recht,
nach Freiheit zu verlangen.
Den ganzen Tag hinter Gittern ist das auch verständlich.
Mütter von vier Kindern haben auch das Recht,
nach Freiheit zu verlangen.
Dem Alltag zu entfliehen.
Aber was bedeutet es für jeden von uns,
"frei sein" ?
Was bedeutet es für Dich ?
2.9.06 20:19


Julia und Ele (;
30.8.06 21:08


Das bin vllt einfach mal nur ich (;
30.8.06 21:04


Ich über mich ?

Okay, ich muss vielleicht auch mal einige Dinge zu mir sagen.
Hmm ? Wo fange ich an...
Ich bin ein 17jähriges, schwarzhaariges Wesen,
ich bin weiblich (; und irgendwie komisch.
Ich weiß auch nicht. Aber es ist so.
Ich habe einen gewaltigen Dickkopf und versuche
grundsätzlich, mit dem Kopf durch die Wand zu kommen.
Seitdem ich denken kann eigentlich schon.
Aber ich finde das nicht schlimm,
das ist nun mal so.
Ich wirke oft arrogant, eingebildet und hochnäsig,
kann dem aber nicht so ganz zustimmen.
Ich denke eher, ich trage einen kleinen Panzer um mich.
Eine Art des Selbstschutzes ?
Wer weiß, ich will auch nicht so wirken,
wie ich nun mal wirke (: Aber die, die mich kennen,
wissen ja auch, wie ich ticke.
Das ist doch beruhigend.
Ich kann nicht gut über mich selbst erzählen =/
Mir ist es immer lieber,
man lernt mich einfach persönlich mal kennen.
Dabei kann man generell nichts falsch machen, denke ich...
Ich bin einfach ich.
Nur ich, auf meine eigene Art und Weise einzigartig,
wie auch jedes andere Individuum.
Nichts Besonderes.

...ein komischer Zweibeiner.

Und dieser Text hier ist definitiv für'n Arsch *grinst*
30.8.06 16:26


In meinem Kopf...

Da ist etwas in meinem Kopf,
hörst du ?
Tap, tap, tap...
Da ist es wieder.
Hast du aufgepasst ?
Tap, tap, tap...
Es sind Schritte.
Schritte in meinem Kopf.
Es sind die Gedanken.
Sie wandeln umher,
versuchen sich zu sammeln.
Zu etwas Großem.
Etwas Klarem.
Sie suchen und suchen einander.
Aber sie finden sich nicht.
Sehen sich nicht.
Es ist der Nebel,
der ihnen die Sicht nimmt.
Siehst du ?
So werden sie sich nie finden.
Sie bewegen sich,
bewegen sich schneller.
Aber sie kommen nicht voran.
Siehst du auch die Erinnerungen ?
Sie lösen sich auf...
Sie verblassen,
siehst du ?
Ich muss das verhindern!
Wie sag mir,
sag mir doch wie !
Sie werden heller und heller,
gleich kann ich sie nicht mehr sehen...
Was kann ich nur tun,
damit das aufhört ?
Damit alles wieder seinen Lauf nimmt.
Seinen gewohnten Gang.
Ich möchte keine Schritte mehr in meinem Kopf.
Keine nervösen Gedanken.
Ich möchte Erinnerungen halten.
Sie nicht ziehen lassen.
Aber WIE !?
Ich möchte keinen Nebel,
der mir die Sicht nimmt.
Ich möchte doch nur endlich Klarheit...

HILF MIR!
29.8.06 22:02


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